HORROR VACUI

Musiktheaterstück

Ein paar junge Leute versuchen, jene Ordnung wiederherzustellen, die sie anfänglich selbst zerstört haben. Eine assoziative, albtraumhafte Gedankencollage zu Sitar-Musik und Percussion.

Inspiriert von Giorgio Agambens „Die kommende Gemeinschaft“, Michel Foucaults „Heterotopien“ und René Pollesch.

Aus dem Programmheft:

„Der Zwischenzustand ist Dauerzustand und hat die Sinnlosigkeit zum Sinn schlechthin erkoren, in deren illusionsloser Beliebigkeit es sich behaglich leben lässt. Der unausweichlichen Widersprüchlichkeit steht die Idealisierung der Identität gegenüber, jene Bastelkiste der Selbstkonstruktion, mit der wir die Angst vor dem Nichts mit aller Gewalt zu kaschieren suchen. Alles scheint möglich, doch was wir auch tun, sie verschwindet einfach nicht: Die Angst vor der Leere.“

Aufgeführt im Sommer 2009 im Rahmen des Theaterfestivals Finale 09 der Theaterakademie Hamburg unter der Regie von Alexander Keil.

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